eXtra – Folge 4

Diesmal laden wir Sie ein, sich mit der persönlichen Ebene der Organspende zu beschäftigen.

Welches Meinungsbild ergibt sich zu unserer pointierten Frage? Und welche Intuition haben Sie selbst? — Stimmen Sie ab!

Am Ende der Seite finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Pro- und Contra-Argumente.

Ihre eigenen Gedanken zur Frage können Sie über die Kommentarspalte einbringen.

Vorderseite
Rückseite
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Abstimmung

Was sagt Ihnen Ihre Intuition:
Für den Fall, dass nach Ihrem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage käme, würden Sie eine solche Spende prinzipiell gestatten?*


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Juliane Walker
Juliane Walker
1 Monat zuvor

Ich spende meine Organe weil
1) sie mir als toter Mensch keine Dienste mehr leisten könnnen
2) es Verschwendung wäre sie mit ins Grab zu nehmen
3) sie Leben retten werden
4) es für mich das pureste Zeichen von Nächstenliebe ist (nein, ich gehörer keiner Teligionsgemeinschaft an)
5) Ich ungefähr weiß wie grauenhaft es ein Soenderorgan zu benötigen und jahrelang warten zu müssen und mitbekommt wieviele Menschen an Verkehrsunfällen sterben die eben keinen Organspendeausweis haben und deren gute Organe quasi in die Mülltonne gehen. Ein Alptraum.

Jutta Riemer
Jutta Riemer
1 Monat zuvor

Ich spende meine Organe nach dem Tode, wenn dies medizinisch möglich ist. Wie bei der Blut- und Knochenmarkspende, gehört auch die Organspende zu den wichtigen solidarischen Maßnahmen, die Leben retten können. Zu diesen Spenden gibt es für die schwerstkranken Mitmenschen keine therapeutischen Alternativen. Meine Organe, die ich nach dem Tode wirklich nicht mehr benötige, stelle ich gerne zur Verfügung..Das hatte ich schon vor über 30 Jahren so in einem Organspendeausweis festgelegt – lange bevor ich wusste, dass ich selbst mal ein Organ benötigen würde. Meine schwere Lebererkrankung habe ich nur durch eine Organspende vor über 23 Jahren überlebt und bin… Weiterlesen »

Josef Theiss
Josef Theiss
1 Monat zuvor

Ich habe mich vor über 40 Jahren schon zur Organspende entschieden, ohne zu ahnen, dass ich eines Tages selbst nur durch ein Spenderorgan überleben konnte. Vor 26 Jahren hatte ich das Glück, in lebensbedrohender Situation rechtzeitig durch eine Spenderleber weiterleben zu dürfen. Dieses Glück erleben zu viele nicht, täglich sterben auf eine Organspende angewiesene vier Menschen, weil es zu wenige Organspender gibt. Jeder sollte bedenken, dass auch er oder sie oder ein Familienmitglied zu einem Organempfänger werden könnte und dass man dann einen Spender braucht. Deshalb ist es logisch, aber auch ein humaner Akt, seine Organe nach dem eignen Tode… Weiterlesen »

Julie D.
Julie D.
1 Monat zuvor

Ich habe keinen Organspendeausweis, weil ich möchte, dass meine Angehörigen entscheiden, wenn ich das nicht kann. Man muss halt die Kosten beim Notar tragen. Ich finde, dass die Diskussion in der Öffentlichkeit leider viele Verkürzungen aufweist. Mein Eindruck ist leider, dass die öffentliche Diskussionen eher eine Werbekapagne dafür ist und nicht wirklich aufklären will. Die wiederholten Vorstöße aus der Politik, jeden Bürger automatisch zum Organspender zu machen, zeigen diese Fehlleitung deutlich. Es wird immer wieder behauptet, dass man tot sei, wenn die Organe entnommen werden, aber das stimmt so nicht. Der Herzschlag muss wieder hergestellt werden. Die Körperfunktionen müssen aufrecht… Weiterlesen »

Sehr Anonym
Sehr Anonym
1 Monat zuvor

Lustig, das Thema auf dieser Seite aufzufinden, da ich tatsächlich vor weniger als 8 Stunden meinen Ausweis ausgefüllt habe. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass meine Organe nach dem Tod noch jemand anderem helfen könnten, wäre es ein Verrat an die Menschlichkeit, die Organe mit mir sterben zu lassen. Das, was uns als Menschen von anderen Tieren abhebt, sind unser Verstand und unsere Empathie, und folglich die Fähigkeit, mithilfe unserer Intelligenz und unseres Einfühlungsvermögens Entscheidungen zu treffen, die nicht ausschließlich dem eigenen Überleben oder dem der direkten Verwandten dienen. Wenn wir, als einzige Lebewesen, dazu im Stande sind, unser Wissen derart… Weiterlesen »

Beatrix Häuslmeier
Beatrix Häuslmeier
1 Monat zuvor

Ich spende meine Organe, weil ich damit anderen helfen kann. Wenn ich sterbe, finde ich es besser, wenn meine Organe Leben retten, anstatt verbrannt oder begraben zu werden.
Ich habe selbst ein Organ bekommen und diese Chance soll jeder Wartepatient haben. Mit meiner Unterschrift auf dem Organspenderausweis erhöhe ich diese Chance.

Ralf M.
Ralf M.
1 Monat zuvor

In der Diskussion wird oft nicht deutlich getrennt, dass es wirklich nur um die Organspende nach dem Tod geht. Da spendet dann jemand seine Niere an einen Verwandten, Ehepartner – und schon geht alles durcheinander.
 
Ansonsten bin ich absolut dafür, ich brauche meine Organe nach dem Tod nicht mehr.

Organspende: Pro und Contra

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Für die Erläuterung der philosophischen Argumente Pro und Contra Organspende konnte denXte Professor Dieter Birnbacher als Experten gewinnen.

Markus Schrenk und Christoph Sapp haben auf dieser Grundlage zusammen mit Dr. Victoria Meinschäfer, der Redaktionsleiterin des Universitätsmagazins der HHU, ein Sonderheft zum Thema Organspende konzipiert, das wir Ihnen hier nach und nach vorstellen.

 

Klicken Sie auf den Button „Ins Heft schauen“, um zu Professor Birnbachers Zusammenfassungen der Argumente für die jeweilige Lösung zu gelangen!

Pro

Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt, gestatte ich, dass meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden.

Ich kann einzelne Organe dafür freigeben oder auch ausschließen.

Contra

Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt, widerspreche ich einer Entnahme von Organen oder Geweben.

*Unsere Umfrage gibt nur ein Stimmungsbild wieder. Sie ist weder als tatsächliche Einwilligung/Widerspruch, noch als wissenschaftliche Studie zu verstehen.

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