Die regulären denXte-Veranstaltungen im Haus der Universität können erst wieder ab Herbst stattfinden.

denXte ist aber auch online für Sie da:
Wir laden Sie ein, die aktuelle Situation rund um Corona aus philosophischer Perspektive zu beleuchten!
Dazu ist, wie bei denXte üblich, zunächst Ihre Intuition gefragt: Welches Meinungsbild ergibt sich mit der Beantwortung unserer pointierten Einstiegsfrage?
Zur Vertiefung finden Sie dann am Ende dieser Seite weiterführende Gedanken. Und wenn Sie sich mit uns auf dieses neue Format einlassen möchten, können Sie Ihre Überlegungen auch etwas reifen lassen, um dann mit dem nächsten Video einen weiteren Aspekt zu durchdenken.
Einfach unser erstes Video anschauen und abstimmen! Weitere Filme und Fragen folgen bald.

Video

Abstimmung

Was sagt Ihnen Ihre Intuition:

Was sagt Ihnen Ihre Intuition:
Sollte das Retten von Menschenleben absolut angestrebt werden oder sollte es in Extremfällen auch möglich sein, Abwägungen mit anderen Aspekten einer Situation vorzunehmen?*

Statistik ansehen

Loading ... Loading ...
*Unsere Umfrage gibt nur ein Stimmungsbild wieder. Sie ist nicht als wissenschaftliche Studie zu verstehen.

Expertenstimmen

FD_08_April_2020_2
Prof. Dr. Frank Dietrich

Aus dem Beitrag „COVID 19 – Solidarpflichten ohne Ende?“ auf praefaktisch.de:

Die Strategie, die Ausbreitung von COVID 19 zu verlangsamen, wirft […] die Frage nach der Dauer der Schutzmaßnahmen auf. Die Freiheitsbeschränkungen sind umso belastender und die ökonomischen Folgen umso gravierender, je länger weitreichende Kontaktverbote aufrechterhalten bleiben. Der Schutz des Lebens vulnerabler Personen ist zweifellos ein sehr hohes Gut, das tiefgreifende Eingriffe in das öffentliche Leben rechtfertigt. Aber stellt er auch ein absolutes Gut dar, das jegliche Abwägung gegen unser Interesse an Freiheit oder Wohlstand verbietet? Ich denke nein.

 

Dietz2
Prof. Dr. Simone Dietz

Aus dem Beitrag „Kommentar zu Frank Dietrichs “COVID 19 – Solidarpflicht ohne Ende?”“ auf praefakisch.de:

Gibt es COVID19-immune, kerngesunde Erwachsene, die keine ernsthafte emotionale Bindung zu vorerkrankten oder älteren Personen haben und auch in keiner ökonomischen oder anderen funktionalen Hinsicht auf vorerkrankte oder ältere Personen angewiesen sind? Deren Freiheiten eingeschränkt werden, um das Leben einiger anderer zu retten? Wer sich in dieser Weise selbst als nichtbetroffen einstuft, unterschätzt die vielfältigen Abhängigkeiten in unserer Gesellschaft. Das Ziel der Pandemiebekämpfung ist nicht der Schutz einer eher kleinen Gruppe von Menschen, die man klar ausmachen könnte.